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	<title>Konflikte | Habiba und Habibi</title>
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	<description>Beziehungsglück für muslimische Paare, diversitäts- und diskriminierungssensible Paarberatung</description>
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	<title>Konflikte | Habiba und Habibi</title>
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		<title>Keinen Stress mehr ums Handy – so bekommen Kinder und Eltern ihre Bildschirmzeit in den Griff</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Sep 2023 09:05:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Muslimische Familie]]></category>
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					<description><![CDATA[Gastbeitrag von Hidaya S. Rami (9) ist schon seit über einer Stunde am Handy, dabei soll er eigentlich Hausaufgaben machen. Seine Mutter schnappt es ihm schließlich weg, denn alle Aufforderungen haben nichts gebracht. Jetzt tobt Rami: den ganzen Tag ist er in der Schule und jetzt darf er nicht mal ein bisschen mit seinen Freunden [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Gastbeitrag von Hidaya S.</strong></p>



<p><em>Rami (9) ist schon seit über einer Stunde am Handy, dabei soll er eigentlich Hausaufgaben machen. Seine Mutter schnappt es ihm schließlich weg, denn alle Aufforderungen haben nichts gebracht. Jetzt tobt Rami: den ganzen Tag ist er in der Schule und jetzt darf er nicht mal ein bisschen mit seinen Freunden zocken. Das findet er unfair. Und auf Hausaufgaben hat er jetzt schon mal gar keine Lust.</em></p>



<p>In fast allen Familien gibt es täglich Streit um das Thema Mediennutzung. Und nicht nur die Kinder scheinen ein Problem damit zu haben. Auch viele Paare sind sehr unzufrieden, wie sie selbst oder der Partner seine Geräte nutzt.</p>



<p>Mit diesen vier Schritten bringt ihr inscha-Allah Ordnung ins Chaos und Ruhe in euer Zuhause:</p>



<p><em><strong>Schritt 1</strong></em></p>



<p><strong>Die Abmachung:</strong> Setzt euch als Familie oder Paar zusammen und besprecht, wie ihr mit dem Handy und anderen Geräten umgehen wollt. Was ist euch wichtig? Worauf kann der Einzelne auch verzichten? Und was braucht die Einzelne mindestens? Formuliert Familienregeln (am besten gleich gut sichtbar aufhängen). Sprecht auch darüber, was passiert, wenn diese nicht eingehalten werden.</p>



<p>Wichtig ist, das Alter der Kinder zu beachten. Es kann also verschiedene Regeln für die einzelnen Kinder und die Eltern der Familie geben. Aber alle müssen sich an diese Regeln halten.</p>



<p><em><strong>Schritt 2</strong></em></p>



<p><strong>Positiv motivieren:</strong> Baut für die Kinder ein Belohnungssystem auf: Fürs Wohnzimmeraufräumen gibt es zum Beispiel 30 Minuten extra Bildschirmzeit. Wer die ganze Woche seine Aufgaben im Haushalt eigenständig und zuverlässig erledigt, erhält am Freitag Abend eine Stunde mehr.</p>



<p>Partner können sich rückmelden, wenn sie einen Moment als besonders schön und intensiv erlebt haben, weil mal niemand vom Handy abgelenkt war: „Habibi, vielen Dank für das schöne Gespräch. Ich habe deine Perspektive wirklich besser verstanden und bin mit unserer Lösung sehr glücklich!“</p>



<p><em><strong>Schritt 3</strong></em></p>



<p><strong>Gute Alternativen finden:</strong> Es ist wichtig, die Bildschirmzeit mit etwas zu ersetzen, das von der Person genauso gut, wenn nicht sogar besser aufgenommen wird: Quality time mit der Familie, einen Ausflug, gemeinsam gemachte Pfannkuchen zum Frühstück, einen Spieleabend mit einer befreundeten Familie. Das „echte“ Leben wird so viel attraktiver.</p>



<p><em><strong>Schritt 4</strong></em></p>



<p><strong>Verantwortung übernehmen und das Bewusstsein schärfen:</strong> Das Ziel ist ja, dass Kinder als Erwachsene verantwortungsbewusst mit ihrem Leben umgehen. Sie gewöhnen sich im Elternhaus idealerweise gute Gewohnheiten an (z.B. kein Handy beim Essen, Handy ausschalten um 22.00 Uhr), aber sie müssen auch das „Warum“ dahinter verstehen. Sprecht also altersgerecht mit ihnen über Themen wie: Wie verbringt man am besten seine Zeit? Wie sieht eine gute Balance im Leben aus? Welche Pflichten und Ziele haben wir? Was möchten wir Allah antworten, wenn wir gefragt werden, wie wir mit unserer Zeit umgegangen sind?</p>



<p>Auch als Erwachsene brauchen wir immer wieder diese Erinnerungen, müssen unser eigenes Verhalten reflektieren, Ziele vielleicht neu formulieren und uns immer wieder die Sinnfrage stellen.</p>



<p>Nur so können wir ein guter Partner und ein Vorbild für unsere Kinder sein.</p>



<p><em>Rami macht jetzt viel lieber das Handy abends aus, weil sein Vater ihm danach immer noch zwei Seiten aus einem Phantasieroman vorliest. Vor dem Essen legen alle ihr Handy in eine Schale neben dem Esstisch, das ist jetzt schon für alle Gewohnheit geworden. Und wenn Rami die Woche über seine festgelegten Handyzeiten einigermaßen eingehalten hat, spielen sie als Familie am Sonntag gemeinsam Tabu. Da macht ihm das Gewinnen mindestens genauso viel Spaß wie am Handy!</em></p>
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		<title>Wir müssen mal reden – so meistert ihr auch schwierige Gespräche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2023 18:37:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation in der Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Muslimische Paare]]></category>
		<category><![CDATA[schwierige Gespräche meistern]]></category>
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					<description><![CDATA[Saliha hat das Thema jetzt schon drei Mal verschoben. Einmal war sie zu müde, einmal war Burak gestresst und das dritte Mal hatte sie einfach keine Lust auf Streit. Aber jetzt drängte das Thema. Die Frage, ob ihre Mutter langfristig zu ihnen ziehen könnte, musste in den nächsten Wochen entschieden werden. Sie hatte bisher wenig [&#8230;]]]></description>
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<p>Saliha hat das Thema jetzt schon drei Mal verschoben. Einmal war sie zu müde, einmal war Burak gestresst und das dritte Mal hatte sie einfach keine Lust auf Streit. Aber jetzt drängte das Thema. Die Frage, ob ihre Mutter langfristig zu ihnen ziehen könnte, musste in den nächsten Wochen entschieden werden.</p>



<p>Sie hatte bisher wenig gute Erfahrungen gemacht mit wichtigen Gesprächen. Irgendwie eskalierte die Situation immer sehr schnell. Am Ende warfen sie sich beide Vorwürfe an den Kopf, einer begann zu schreien und der/die andere verließ den Raum. Es war nichts geklärt und für mindestens einen Tag die Laune dahin. Und beim nächsten Mal wurde es dann noch schlimmer …</p>



<p>Vielen Paaren gelingt es nicht automatisch, schwierige Gespräche erfolgreich zu führen. Manche wünschen sich einen Schiedsrichter, der entscheiden soll, wer die besseren Argumente hat und demnach „gewinnen“ sollte.</p>



<p>&nbsp;Dabei gibt es einige Punkte, die ein Gespräch harmonischer und zielführender gestalten lassen:</p>



<p><strong>Anerkennung zuerst</strong></p>



<p>Wenn wir ein Thema ansprechen, welches uns schon lange bzw. sehr belastet, dann beginnen wir häufig etwas holprig mit Kritik und Vorwürfen. So ist der/die andere sofort verstimmt. Das ist kein guter Start in ein wichtiges Gespräch.</p>



<p>Stattdessen ist es hilfeich, mit Anerkennung und Lob anzufangen. Saliha könnte zum Beispiel sagen: „Meine Mama fühlt sich ja seit Babas Tod oft sehr einsam und sie hat sich total gefreut, als du sie neulich zum Einkaufen gefahren hat. Das hat ihr wirklich viel bedeutet, besonders weil sie ja weiß, wie viel du mit der Arbeit momentan zu tun hast.“</p>



<p>Burak werden ihre Worte ein Lächeln aufs Gesicht zaubern und er wird viel offener und positiver ins Gespräch gehen.</p>



<p><strong>Ich-Botschaften statt Kritik</strong></p>



<p>Wenn wir dann zum Kern des Themas kommen, hagelt es bei vielen Paaren spätestens Vorwürfe und Kritik: „Du hast ja immer etwas an meiner Mutter auszusetzen. Kein Wunder, dass sie sich hier nicht wohl fühlt!“</p>



<p>„Jedes Mal mischt sie sich ein und du bist natürlich immer ihrer Meinung. Das ist pures Brainwashing!“</p>



<p>Es braucht eine gewisse Impulskontrolle und etwas Training auch bei aufgeheizten Emotionen bei Ich-Botschaften zu bleiben:</p>



<p>„Ich genieße es sehr, wenn meine Mutter da ist. Sie ist eine große Unterstützung und hat mit vielen Dingen mehr Erfahrung als ich.“</p>



<p>„Es ist gut, dass deine Mutter so eine große Unterstützung ist und gleichzeitig ist es mir wichtig, dass wir uns als Paar nicht verlieren. Ich finde, wir beide sollten Wichtiges besprechen, bevor du eine Entscheidung triffst.“</p>



<p><strong>Richtig zuhören</strong></p>



<p>Beim richtigen Zuhören geht es nicht darum, dass man papageiartig alles wiedergeben kann, sondern, dass man versteht, welche Wünsche und Bedürfnisse dahinterstecken könnten.</p>



<p>Es gibt viele Gründe, warum jemand etwas möchte. Wenn man sie genau versteht, können Paare oft die beste Lösung finden.</p>



<p>Burak ist vielleicht eher ablehnend gegenüber dem Einzug seiner Schwiegermutter, weil er:</p>



<ul>
<li>sich Sorgen um seine Freiheit macht, er die Wohnung zu klein findet,</li>



<li>er Angst hat vor der Beeinflussung der Schwiegermutter, dass seine Frau keine Zeit mehr für ihn hat</li>



<li>Sorge, dass er sie zu allen Arztterminen fahren muss</li>



<li>Und vieles mehr …</li>
</ul>



<p>Erst wenn Saliha ihren Mann und seine Bedenken/ Wünsche wirklich versteht (und umgekehrt er ihre) können beide eine echte Lösung finden.</p>



<p>Burak und Saliha haben ein friedliches erstes Gespräch geführt, in welchem sie sich ausgetauscht haben. Jetzt wollen sie beide 1-2 Tage darüber nachdenken und sich dann noch einmal zusammensetzen, um eine Entscheidung zu fällen.</p>
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