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	<title>Kommunikation | Habiba und Habibi</title>
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	<description>Beziehungsglück für muslimische Paare, diversitäts- und diskriminierungssensible Paarberatung</description>
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		<title>So gelingt euer Familienurlaub</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2023 13:59:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[Die schönste Zeit des Jahres, so stellen wir uns unseren Urlaub vor. Leider wird daraus für viele Familien die schlimmste Zeit des Jahres. Damit das bei dir nicht der Fall ist, hier 5 Tipps, wie du als muslimische Familie einen tollen Urlaub haben kannst – für alle Familienmitglieder: 1.Planung ist die halbe Reise Eure Planung [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die schönste Zeit des Jahres, so stellen wir uns unseren Urlaub vor.</h2>



<h2 class="wp-block-heading">Leider wird daraus für viele Familien die schlimmste Zeit des Jahres.</h2>



<h2 class="wp-block-heading">Damit das bei dir nicht der Fall ist, hier 5 Tipps, wie du als muslimische Familie einen tollen Urlaub haben kannst – für alle Familienmitglieder:</h2>



<p><strong>1.Planung ist die halbe Reise</strong></p>



<p>Eure Planung kann schon bei der Buchung, sollte aber spätestens kurz vor bzw. bei Reiseantritt geschehen. Wichtig ist es, alle Familienmitglieder (Kinder, Teenager, Erwachsene, Großeltern…) einzubeziehen und &nbsp;im ersten Schritt zu schauen, welche konkreten Wünsche und Bedürfnisse es gibt (z.B. Schwimmen, Sightseeing, Ruhe und viel Schlafen …).</p>



<p>Im zweiten Schritt priorisiert und kombiniert ihr die Wünsche und Bedürfnisse (z.B.: „Welche zwei Dinge sind euch am wichtigsten und sollten in diesem Urlaub unbedingt getan werden?“, „Während Mama beim Sightseeing ist, hat Baba mit den Kindern im Pool Spaß!)</p>



<p>Wichtig ist auch, dass es für alle eine gute Balance aus ruhigen, entspannenden Aktivitäten und Fun, Action und Bewegung gibt.</p>



<p>Bitte nicht die gesamte Zeit verplanen, sondern auch Ruhe- und Pufferzeiten bedenken.</p>



<p><strong>2.Zeigt Flexibilität</strong></p>



<p>Wie immer im Leben wird auch oder gerade im Urlaub nicht alles nach Plan verlaufen. Dann ist es wichtig, nicht Panik zu schieben, sondern entspannt die Pläne spontan anzupassen und auch gerne Raum für Abenteuer und Unvorhergesehenes zu lassen. Auch das macht einen Urlaub besonders.</p>



<p><strong>3. Setzt feste Ankerpunkte</strong></p>



<p>Mehrmals am Tag sollte es Punkte geben, wo die gesamte Familie wieder zusammenkommt, sich austauscht und gemeinsam Zeit verbringt. Hierzu eignen sich die Essens- und die Gebetszeiten. Gerade im Urlaub ist es die Gelegenheit, sich dafür mehr Zeit und Muße zu nehmen. Vielleicht sprecht ihr mit euren Kindern darüber, warum ihr betet oder wie es war, als ihr als Kind die ersten Suren auswendig gelernt habt. Auch Duas/Bittegebete (z.B. zu den Mahlzeiten oder beim Aufstehen) können so gelernt werden. Gestaltet dies als Eltern abwechslungsreich und ohne Druck.</p>



<p><strong>4. Verarbeitet Neues und Ungewohntes</strong></p>



<p>Ein Ziel des Reisens ist es, neue Welten, Kulturen und Menschen kennenzulernen. Und gleichzeitig fühlen wir uns von Zeit zu Zeit als Erwachsene oder als Kinder überfordert von den vielen neuen Eindrücken. Es ist manchmal auch nicht leicht, diese in sein bisheriges „Weltbild“ zu integrieren. Vielleicht seht ihr Menschen in extremer Armut oder manche Menschen verhalten sich sehr ungewohnt. Manchmal erleben Kinder auch eine Art „Kulturschock“, wenn sie die eigenen Großeltern in deren Heimat besuchen. Sprecht als Eltern die Themen an, teilt eure Eindrücke und Erlebnisse (jetzt und früher) und ermutigt auch eure Kinder, ihre Gedanken mit euch zu teilen. Das verbindet als Familie. Auch hier ist eine gute Gelegenheit über Gott zu sprechen und darüber, wie unterschiedlich Er Menschen und Völker erschaffen hat und wie wir uns als Muslime in verschiedenen Situationen verhalten können.</p>



<p><strong>5. Legt realistische Bildschirmzeiten fest</strong></p>



<p>Wir alle hängen zu viel am Handy oder Laptop und da bietet uns der Urlaub eine gute Gelegenheit, mal etwas weniger „zu schauen“.</p>



<p>Überlegt gemeinsam als Familie welche „Handyregeln“ (nicht beim Essen, erst ab 17.00 Uhr, …) ihr festlegen wollt. Bei Teenagern kann es helfen, ihnen die Verantwortung für z.B. den Tagesausflug zu übertragen und dafür auch das Privileg, als Tourguide natürlich das Handy zu nutzen.</p>



<p>Gleichzeitig sollte die Bildschirmnutzung kein Streitpunkt werden und wichtig ist, dass sich die Eltern auch an die Vereinbarungen halten.</p>



<p><strong>Ich hoffe, dass euch diese Tipps dabei unterstützen, einen  wunderschönen Urlaub  zu genießen!</strong></p>
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		<title>Wir müssen mal reden – so meistert ihr auch schwierige Gespräche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2023 18:37:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation in der Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Muslimische Paare]]></category>
		<category><![CDATA[schwierige Gespräche meistern]]></category>
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					<description><![CDATA[Saliha hat das Thema jetzt schon drei Mal verschoben. Einmal war sie zu müde, einmal war Burak gestresst und das dritte Mal hatte sie einfach keine Lust auf Streit. Aber jetzt drängte das Thema. Die Frage, ob ihre Mutter langfristig zu ihnen ziehen könnte, musste in den nächsten Wochen entschieden werden. Sie hatte bisher wenig [&#8230;]]]></description>
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<p>Saliha hat das Thema jetzt schon drei Mal verschoben. Einmal war sie zu müde, einmal war Burak gestresst und das dritte Mal hatte sie einfach keine Lust auf Streit. Aber jetzt drängte das Thema. Die Frage, ob ihre Mutter langfristig zu ihnen ziehen könnte, musste in den nächsten Wochen entschieden werden.</p>



<p>Sie hatte bisher wenig gute Erfahrungen gemacht mit wichtigen Gesprächen. Irgendwie eskalierte die Situation immer sehr schnell. Am Ende warfen sie sich beide Vorwürfe an den Kopf, einer begann zu schreien und der/die andere verließ den Raum. Es war nichts geklärt und für mindestens einen Tag die Laune dahin. Und beim nächsten Mal wurde es dann noch schlimmer …</p>



<p>Vielen Paaren gelingt es nicht automatisch, schwierige Gespräche erfolgreich zu führen. Manche wünschen sich einen Schiedsrichter, der entscheiden soll, wer die besseren Argumente hat und demnach „gewinnen“ sollte.</p>



<p>&nbsp;Dabei gibt es einige Punkte, die ein Gespräch harmonischer und zielführender gestalten lassen:</p>



<p><strong>Anerkennung zuerst</strong></p>



<p>Wenn wir ein Thema ansprechen, welches uns schon lange bzw. sehr belastet, dann beginnen wir häufig etwas holprig mit Kritik und Vorwürfen. So ist der/die andere sofort verstimmt. Das ist kein guter Start in ein wichtiges Gespräch.</p>



<p>Stattdessen ist es hilfeich, mit Anerkennung und Lob anzufangen. Saliha könnte zum Beispiel sagen: „Meine Mama fühlt sich ja seit Babas Tod oft sehr einsam und sie hat sich total gefreut, als du sie neulich zum Einkaufen gefahren hat. Das hat ihr wirklich viel bedeutet, besonders weil sie ja weiß, wie viel du mit der Arbeit momentan zu tun hast.“</p>



<p>Burak werden ihre Worte ein Lächeln aufs Gesicht zaubern und er wird viel offener und positiver ins Gespräch gehen.</p>



<p><strong>Ich-Botschaften statt Kritik</strong></p>



<p>Wenn wir dann zum Kern des Themas kommen, hagelt es bei vielen Paaren spätestens Vorwürfe und Kritik: „Du hast ja immer etwas an meiner Mutter auszusetzen. Kein Wunder, dass sie sich hier nicht wohl fühlt!“</p>



<p>„Jedes Mal mischt sie sich ein und du bist natürlich immer ihrer Meinung. Das ist pures Brainwashing!“</p>



<p>Es braucht eine gewisse Impulskontrolle und etwas Training auch bei aufgeheizten Emotionen bei Ich-Botschaften zu bleiben:</p>



<p>„Ich genieße es sehr, wenn meine Mutter da ist. Sie ist eine große Unterstützung und hat mit vielen Dingen mehr Erfahrung als ich.“</p>



<p>„Es ist gut, dass deine Mutter so eine große Unterstützung ist und gleichzeitig ist es mir wichtig, dass wir uns als Paar nicht verlieren. Ich finde, wir beide sollten Wichtiges besprechen, bevor du eine Entscheidung triffst.“</p>



<p><strong>Richtig zuhören</strong></p>



<p>Beim richtigen Zuhören geht es nicht darum, dass man papageiartig alles wiedergeben kann, sondern, dass man versteht, welche Wünsche und Bedürfnisse dahinterstecken könnten.</p>



<p>Es gibt viele Gründe, warum jemand etwas möchte. Wenn man sie genau versteht, können Paare oft die beste Lösung finden.</p>



<p>Burak ist vielleicht eher ablehnend gegenüber dem Einzug seiner Schwiegermutter, weil er:</p>



<ul>
<li>sich Sorgen um seine Freiheit macht, er die Wohnung zu klein findet,</li>



<li>er Angst hat vor der Beeinflussung der Schwiegermutter, dass seine Frau keine Zeit mehr für ihn hat</li>



<li>Sorge, dass er sie zu allen Arztterminen fahren muss</li>



<li>Und vieles mehr …</li>
</ul>



<p>Erst wenn Saliha ihren Mann und seine Bedenken/ Wünsche wirklich versteht (und umgekehrt er ihre) können beide eine echte Lösung finden.</p>



<p>Burak und Saliha haben ein friedliches erstes Gespräch geführt, in welchem sie sich ausgetauscht haben. Jetzt wollen sie beide 1-2 Tage darüber nachdenken und sich dann noch einmal zusammensetzen, um eine Entscheidung zu fällen.</p>
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